Aktionsbündnis der Arbeitgeber
„Gesunder Arbeitsplatz“

aktionsbuendnis
Worum geht es?

Ab Januar 2017 planen wir  gemeinsame Veranstaltungen zum Thema „Gesunder Arbeitsplatz“.  Unternehmer, Firmeninhaber und Führungspersonen sollen darüber informiert werden, wie die Kosten für die Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes gesenkt und gleichzeitig die Attraktivität des Unternehmens und der Standortregion erhöht werden.
Das gesetzliche Haftungsrisiko des psychischen Arbeitsschutzes, das seit dem Jahr 2014 besteht, soll minimiert werden. Dabei konzentrieren wir uns auf unsere Region und laden dazu auch Mit­arbeiter, Bürgerinnen und Bürger ein, die sich für dieses Thema interessieren.
Wer ist beteiligt?
Eingeladen sind Handwerksbetriebe, Unternehmen, Behörden und andere Arbeitgeber. Die Initi­ative ist für alle geeignet, richtet sich jedoch vor allem an kleinere Firmen, denen die Um­set­zung eines betrieblichen Ge­­sundheitsmanagements Schwierigkeiten bereitet. Natürlich sind auch mittelständige Unter­­­nehmen herzlich willkommen!
Was kostet es?
Es gibt keinen Mitgliedsbeitrag und keine laufenden Verpflichtungen. Das Aktionsbündnis wird für die Jahre 2017/2018 geplant.
Es gibt  für jeden teilnehmenden Arbeitgeber zwei Kosten-Stufen:
In Stufe 1 wird die aktuelle Ist-Situation bei jedem Arbeitgeber separat von einem Experten ana­lysiert. Strenge Vertraulichkeit ist dabei selbstverständlich. Diese Kosten entstehen einmal und richten sich nach der Mitarbeiterzahl. Innerhalb des Bündnisses kann die Ist-Analyse  kostengün­stiger beauftragt werden.
In Stufe 2 sollte, falls in der Ist-Analyse Bedarf an Maßnahmen zur Stressregulation festgestellt wurde, die Gesundheitssituation verbessert und Krankheitstage reduziert werden. Dazu bietet das Bündnis Kurse die den Arbeitnehmern helfen, besser mit starkem Stress, hohem Druck und drohender Erschöpfung umzugehen.

Wichtiger Aspekt:
Auch über die Subventionierung der Kurse durch das Präventionsgesetz und den Gesetzgeber werden Sie im Bündnis informiert. So besteht die Möglichkeit, Stressmanagement-Kurse, Entspannungs- und Bewegungskurse kostenlos oder nur mit geringer Zuzahlung durchgeführt werden können. Die Kurse finden in der Gruppe statt und können von mehreren Unternehmen oder Einrichtungen  gemeinsam an einem Ort veranstaltet werden, was wiederum Kosten spart.
Was passiert ohne Bündnis?
Wenn sich Arbeitgeber nicht am Aktionsbündnis beteiligen passiert nichts. Allerdings müssen die gesetz­lichen Verpflichtungen trotzdem erfüllt und die Psychische Gefährdungsbeurteilung ab 1. Mitarbei­ter durch­geführt werden. Die Aufsichtsbehörden wie Gewerbeaufsicht und Berufsgenossen­schaft kontrollie­ren auch bei kleineren Arbeitgebern den psychischen Arbeitsschutz. Die Umsetzung im Alleingang bedeu­tet höhere Kosten und deutlich höherer Aufwand.
Worin besteht der Vorteil?
Die Kosten der Erst-Analyse (Stufe 1) sind geringer, weil der Auditor eine größere Anzahl von Kunden vor Ort besuchen kann. Die Kosten der Maßnahmen (Stufe 2) reduzieren sich sehr deutlich, weil Informationsgewinnung, Analyse und Maßnahmen gemeinsam  durchge­führt werden.
Wer führt durch?
Es gibt deutschlandweit Balance-Helpcenter, die sich als Kompetenzzentren darauf spezialisiert haben, die Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsschutzes kostengünstig umzusetzen. Das Balance-Helpcenter in Auerbach initiiert das Aktionsbündnis in der Region Vogtland – Göltzschtal. In den anderen Bundesländern gibt es weitere Initiativen.
Unsere Region?
Natürlich wird durch die Aktion die gesamte Region / Stadt profitieren. Vor allem, weil bei der Umsetzung der Maßnahmen auch lokale Anbieter eingebunden werden und die Initiative durch die Vorstellung in der Presse Vorbildwirkung erreicht.
Und jetzt?
Wir laden Sie ein, mit dabei zu sein und sich im ersten Schritt auf einer Veranstaltung zu informie­ren. Als Referentin wird Steffi Pausch, die Institutsleiterin des Balance-Helpcenter in Auerbach & Karla Pense, die Institutsleiterin des Balance-Helpcenter in Erfurt, über die aktuelle Situation der gesetzlichen und unternehmer-ischen Abforderungen berichten und Zah­len nennen.
Er wird darlegen, warum eine solche Initiative Sinn macht und wie konkret die Schritte aussehen. Danach steht er für einzelne Fragen zur Verfügung