Psychische Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen

Unsere psychische Gefährdungsbeurteilung für Ihre unterschiedlichen Abteilungen und Mitarbeiter seit 2014 Pflicht


Die Gefährdungsbeurteilung ist auch in Kleinbetrieben und Vereinen ab einem Mitarbeiter (auch Geringbeschäftigte) zu dokumentieren.

Arbeitsunfälle müssen nicht immer physischer Natur sein. Auch psychische Belastungen, die im Zusammenhang mit der Arbeit auftreten, können als Arbeitsunfall gelten.
Gibt es aber einen klar erkennbaren Zusammenhang zur beruflichen Tätigkeit, muss die gesetzliche Unfallversicherung leisten, wie eine Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts zeigt (Az.: L 3 U 70/14).

Das Problem:
Wird einer Ihrer Arbeitnehmer wegen Stress, Erschöpfung oder einer Depression krank, ist es durchaus möglich, dass durch die Gewerbeaufsicht überprüft wird, ob eine psychische Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde. Ist diese nicht erfolgt, kann die zuständige Führungskraft dafür haften und die Berufsgenossenschaft, Krankenkasse oder die Rentenversicherung darf dann zumindest eine Teilhaftung in Erwägung ziehen. Dann drohen immense Kosten.

Als Präventionsexperte für Stress, Erschöpfung und Burnout ist daher ein Balance-Auditor Ihr richtiger Ansprechpartner. Wie sieht unsere Lösung aus?

Ablauf psych. Gefährdungsbeurteilung

Der Ablauf für IHRE psych. Gefährdungsbeurteilung

Die Inhalte der psychischen Gefährdungsbeurteilung:
– Analyse der bestehenden Kennzahlen, Überstunden, Unfall-meldungen etc.
– Zusammenfassung der Arbeitsstellen zu Bereichen, um Brenn-punkte zu erkennen und nur diese auch zu auditieren, um Kosten und Zeit zu sparen.

– Anwendung des speziell für Ihre Branche entwickelten Fragen-katalogs. Auf Wunsch ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung mit 100 % Datensschutzeinhaltung jederzeit möglich und empfehlenswert.

– Erarbeitung von entsprechenden Maßnahmen unter der Berücksichtigung des §20 des SGB V, um Subventionen durch die Krankenkassen zu ermöglichen.

– Dokumentation in einer gesicherten Datenbank, damit Arbeitgeber eigene zukünftige BGM- und BGF-Projekte realisieren können.

– Auf Wunsch: Information an die zuständige Gewerbeaufsicht, dass eine psychische Gefährdungsbeurteilung stattgefunden hat, um unnötige Rückfragen zu vermeiden

– Auf Wunsch: Weitere Betreuung in der Realisation von Balancetagen, Präventionskonzepten und individuellen Einzelfall-Maßnahmen.

Grundsätzliche Hinweise:

Die psychische Gefährdungsbeurteilung wird von den meisten kleineren Unternehmen oft nur als „notwendiges Übel“ betrachtet. Das Netzwerk der Balance-Lotsen hat Erfahrung sowohl mit dem Mittelstand als auch dem kleinen Handwerker, dem kleinen Pflege-heim oder Arztpraxis, der kleinen Versicherungsagentur und z. B. auch dem Verein und ermöglicht es, zu einem Pauschalpreis diese Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.
Wir wollen dabei helfen, dass zum Einen das Haftungsrisiko reduziert oder ausgeschlossen wird, zum Anderen die internen Abläufe so angepasst werden, dass nachweislich Mitarbeiter, Unternehmen und Organisation gleichermaßen davon profitieren.
Eine Notwendigkeit ist daher, dass die erforderlichen Daten schriftlich fixiert und dokumentiert in einer eigenen Unterlage pro Arbeits-platztyp zusammengefasst werden. Gleichzeitig gibt es dabei auch konkrete Vorschläge für Maßnahmen und daraus resultierend Maßnahmenkontrollblätter.

Aussagen des Arbeitsschutzgesetz:

§ 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen

(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

(2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend

(3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch

1. die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,
2. physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,
3. die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,
4. die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken,
5. unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten,
6. psychische Belastungen bei der Arbeit.

Vereinbaren Sie direkt ein kostenfreies und unverbindliches Beratungsgespräch.

Wir haben in Rücksprache mit der Gewerbeaufsicht in Baden-Württemberg eine neue Beurteilungsform konzipiert, die es Ihnen als Arbeitgeber ermöglicht, zu sehr günstigen, pauschalen Festpreisen psychische Belastungsbeurteilungen durchführen zu lassen. Sie haben so die Sicherheit, dass die Gewerbeaufsicht das Vorgehen akzeptiert, das Kostenrisiko nicht mehr besteht und zudem unter anderem von den Krankenkassen subventionierte Maßnahmen empfohlen werden.